Der erste Bauabschnitt der Notübernachtungsstätte ist inzwischen abgeschlossen und das futuristisch anmutende Gebäude konnte Anfang Juli von den Bewohnern wieder bezogen werden. Die Containeranlage vor der Schwedlerbrücke wurde daher inzwischen weitgehend geräumt. Die andere Auslagerungsstelle weiter südlich in der Ostparkstraße wird erst nach dem nächsten Bauabschnitt der Vergangenheit angehören. Derzeit wird noch überlegt und geplant, wie die weiteren Räume und Funktionen im übrigen Bereich (inkl. der vorgelagerten Umkleideräume / Kiosk-Gebäude / Vereinsheim) im Detail gestaltet werden können.
In einer Führung mit Vertretern des Frankfurter Verbands konnten sich unsere Ortsbeiratmitglieder bereits im Juni einen ersten Eindruck von dem neuen Gebäude machen. Die Anlage vermittelt mit den geschützten Innenhöfen sowie der gelungenen optischen Gestaltung einen spürbar positiveren Eindruck und die neuen Räume stellen auch im Inneren eine deutliche Verbesserung in der Betreuungssituation dar.
In der September-Sitzung des Ortsbeirats wurde ein Antrag der SPD-Fraktion verabschiedet, der zur Einhaltung der Höchstgeschwindigkeit auf der Hanauer Landstraße zwischen Ratswegkreisel und Osthafenplatz beitragen soll. Nach dem barrierefreien Ausbau der Haltestelle Ostbahnhof/Honsellstraße wurde nun der Magistrat aufgefordert zu prüfen, ob nicht die barrierefreie Umgestaltung der Haltestellen Osthafenplatz und Schwedlerstraße auch mittels Erhöhung der äußere Fahrspuren und ergänzenden Markierungen erreicht werden kann. Diese baulichen Maßnahmen könnten die Strecke für Raser in der Zukunft deutlich unattraktiver machen. Und der barrierefreie Ausbau unserer Haltestellen ist ohnehin ein von allen Seiten formuliertes Ziel, das zügig angegangen werden sollte.
Getragen von zahlreichen Initiativen, Verbänden und Vereinen, darunter die Budge-Stiftung, die deutsch-israelische Gesellschaft und auch die SPD-Ostend fand am Wochenende als Stadtteilfest im Ostend Lag BaOmer auf dem Paul-Arnsberg-Platz statt.
Unser vor allem Dank roter Rindswürste von Gref-Völsings gut frequentiert Stand fand sich da, wo die SPD im Ostend steht: links und rot. Rechts von uns fanden sich die „Linken“ ein 🙂 und direkt vor uns -ein Kopp und ein A….- wie man hier gerne sagt, an ein Bäumchen geschmiegt die verantwortlichen Parteien für die Fehlentwicklungen dieser Stadt in den vergangenen Jahrzehnten: die Grünen und die Schwarzen.
Chancengleichheit für Alle
Dieser Teil unserer Agenda passt sicher in dieses südliche Ostend, das bunt und vielfältig ist und von vielen Familien bewohnt wird.
Kostenfreie Plätze in Krippe, Kindergarten und Hort
Eine wirkliche, rhythmisierte Ganztagsschule
Das Verbot von Studiengebühren
Eine Ausbildungsgarantie für alle
Das sind Ziele, für die wir uns als SPD hier mit Blick auf das Ostend einsetzen.
Wir sind in diesem Stadtteil verwurzelt. Dazu gehört für uns selbstverständlich die Mitorganisation dieses Festes in dem ansonsten nicht gerade durch Feste und Feiern glänzenden Stadtteil.
Während die honorigen Mitglieder der schwarzen Fraktion nach einer kurzen Stippvisite auf der Veranstaltung bereits zahlreiche Getränke im nahegelegenen Biergarten konsumieren, wuchten wir noch die Biertischgarnituren in den Transporter.
Man könnte fast glauben, es ist wie in der Koalition unserer Stadtregierung: Während die Sozen den Müll der letzten Jahrzehnte beginnen wegzuräumen, wollen sich die Anderen nicht bücken und die Hände schmutzig machen. Da wird lieber lamentiert, wieso es mit der sozialdemokratischen Politik so langsam voran geht.
Links und Rot
Ordentlicher Andrang an unserem Stand
Projekte, die auf unsere Unterstützung bauen können: Café Rosa L. und Café Müller
Ein Kopp und ein A….
Ein Schluss mit viel Getrommel
Warum Lag baOmer?
Nach seiner Rückkehr aus Israel war Paul Arnsberg in den 60er Jahren Journalist der FAZ und u.a. im Vorstand der Jüdischen Gemeinde in Frankfurt aktiv. Er gilt als der jüdische Stadthistoriker Frankfurt. Geboren und aufgewachsen im Ostend, mit Studium in Heidelberg, Frankfurt und Gießen hatten die Nazis den Juristen 1933 aus dem Staatsdienst entlassen und er wanderte nach Palästina aus.
So lag es durchaus nahe, den im Zuge der Sanierungen im Ostend entstandenen Platz mitten im Ostend in Erinnerung an diesen Mitbewohner unseres Stadtteils nach ihm zu benennen. Naheliegend auch, weil das Ostend in der Frankfurter Stadtgeschichte bis zu den Verfolgungen der Nazis der jüdische Stadtteil Frankfurts war.
Eingeweiht wurde der Platz im Mai mit einem Straßenfest, das explizit einen jüdischen Charakter haben sollte und heute die bunte Vielfalt dieses Stadtteils widerspiegelt. Im Mai feiert die jüdische Gemeinde Lag BaOmer während dem Höhepunkt des Frühlings. Es ist der 33. Tag der 49 Tage zwischen Pessach und dem Wochenfest, ein fröhliches Fest, das einen der Trauer gewidmeten Zeitabschnitt im jüdischen Jahreslauf unterbricht. Traditionell wird dieses Fest im Freien gefeiert mit Musik, Tanz und Lagerfeuer.
Am Sonntag, den 21.Mai 2017 ab 14.00 Uhr, findet auf dem dem Paul-Arnsberg-Platz das Arnsberger Frühlingsfest zu Lag baOmer statt. Es wird wie jedes Jahr vom Nachbarschaftszentrum Ostend organisiert und bietet ein vielfältiges Programm:
Spielstände, Kinderschminken
Kreativangebote
Infostände
Essen und Trinken, internationale Spezialitäten
Musik und Tanz
Pantomime für Kinder und Sportvorführungen
Spielmobil
Neben den vielen anderen Initiativen und Vereinen wird auch unser SPD-Ortsverein Ostend wieder mit einem Stand teilnehmen, um die Festbesucher mit leckerer Brat- und Rindswurst vom Grill zu versorgen.
An der diesjährigen Jahreshauptversammlung unseres Ortsvereins am 25. März nahmen ca. 30 Genossinnen und Genossen teil. Sehr erfreulich war die Teilnahme von vier neuen Mitgliedern.
Als Versammlungsleiter stand uns unser ehemaliger Vorsitzender Jürgen Gasper zur Verfügung. Zu Gast war Arijana Neumann, die sich als Bewerberin um die Kandidatur im Wahlkreis 38 bei der kommenden Landtagswahl 2018 vorstellte. Anschließend hielt unser Ortsvereinsmitglied Mike Josef, der nebenbei auch SPD-Unterbezirksvorsitzender und Frankfurter Planungsdezernent ist, ein sehr informatives Referat zum Stand der Planungspolitik des Magistrats und zum Konzept der „integrierten Stadtentwicklung”.
Nach den Berichten aus den Gremien und der anschließenden lebhaften Diskussion stand die Neuwahl des Vorstands unseres Ortsvereins an, bei der es zu folgendem Ergebnis kam:
1.
Vorsitzender
Gerold Hombach
2.
stv. Vorsitzende
Alexander Christmann
Norbert Müller
Simon Rahause
Renate Wolter Brandecker
3.
Kassierer
Achim Dünnhoff
3.1.
stv. Kassierer
Egidius Planz
4.
Schriftführer
Dieter Bahndorf
5.
Beisitzer
Siegfrid Balduin
Michael Hohmann
Hannelore Mees
Elsbeth Muche
Jürgen Roemer
Markus Rübsamen
Rüdiger Schlaga
Einen schönen Abschluss fand die Jahreshauptversammlung abends beim gemeinsamen Restaurant-Besuch und leckerem vietnamesischen Essen.
In der April-Sitzung des Ortsbeirats 4 setzt sich die SPD-Fraktion mit einem Antrag erneut für mehr Wohnraum in unserem Ortsbezirk ein. Der Bunker in der Freiligrathstraße ist schon seit Jahrzehnten für den Abbruch vorgesehen, um stattdessen Platz für dutzende neue Wohnungen zu machen. Doch leider herrscht nach wie vor Stillstand auf dem Gelände. Eingeworfene Fenster und ein zugewucherter Außenbereich kennzeichnen momentan die Situation. In dem vorbereiteten Antrag soll der Magistrat nun dazu bewegt werden, endlich mit dem Eigentümer für die Umsetzung der Wohnungsbaupläne zu kämpfen.
Der Neujahrsempfang 2017 des Ortsbeirats 4 findet am Freitag, den 20.01.2017, um 19 Uhr im Vereinsheim der SG Bornheim 1945 e. V. Grün/Weiss statt (Berger Straße 385 B, 60385 Frankfurt).
Wir wünschen allerseits ein gutes und vor allem gesundes Jahr 2017!