Aufforderung an Altbundeskanzler Schröder, seine Tätigkeit für russische Unternehmen einzustellen!

Der Vorstand des SPD-Ortsvereins Frankfurt Ostend spricht seine Missbilligung gegenüber der fortgesetzten Tätigkeit von Altbundeskanzler Gerhard Schröder für die Unternehmen Nord Stream 1 und 2 sowie für den Ölkonzern Rosneft aus. Angesichts des völkerrechtswidrigen Angriffskriegs der russischen Armee unter der Regierung von Vladimir Putin gegen die Ukraine halten wir dieses Verhalten für untragbar.

Online-Bürgerbeteiligung zum neuen Bebauungsplan Nr. 941 Hanauer Landstraße östlich der A661



(Plakat als pdf-Datei öfffnen/speichern)

Für alle interessierten Bürger besteht in der Zeit vom 16.02.-03.03.2022 die Möglichkeit, sich über den neuen Bebauungsplan Nr. 941 im Gebiet des Osthafens, östlich der Autobahn A661, zu informieren und am Verfahren zu beteiligen. Mit dem Bebauungsplan soll der vorhandene Gewerbe- und Industriestandort für Gewerbe- und Industriebetriebe sowie für Hafen- und Logistikunternehmen planungsrechtlich gesichert und gestärkt werden. Die Zulässigkeit konkurrierender Nutzungen, wie beispielsweise Rechenzentren, soll auf Teilflächen beschränkt werden. Weitere Ziele sind u.a. die Verbesserung der Erschließung sowie eine Aufwertung innerhalb des gesamten Plangebietes, insbesondere am Mainufer. Die genauen Unterlagen sind hier zu finden: https://www.stadtplanungsamt-frankfurt.de/bebauungsplanverfahren_nr_941_stlich_a661_hanauer_landstra_e_peter_behrens_stra_e__21456.html

Parteijubiläum Elsbeth Muche – 70 Jahre in der SPD und kein bisschen müde

Der Vorstand des SPD Ortsvereins Frankfurt-Ostend gratuliert herzlichst unserer Genossin Elsbeth Muche, die zum 01.01.2022 ihr 70-jähriges Parteijubiläum feierte.

Wir danken Elsbeth für ihren großartigen Einsatz in der SPD, für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement im Anstaltsbeirat der Justizvollzugsanstalt Preungesheim sowie für ihre erst vor kurzem aufgegebene Tätigkeit als Sozialbezirksvorsteherin.

Elsbeth ist immer am Ball und drängt auf Lösungen, bespricht und diskutiert, hakt nach, manchmal unbequem, aber immer mit gutem Grund und so lange, bis alles erledigt ist. Ihr unermüdlicher Einsatz ist und war schon immer ein Vorbild.

Liebe Elsbeth, wir hoffen dieses Jubiläum baldigst in gebührendem Rahmen auch persönlich würdigen zu können. Bleib‘, wie du bist!

Umgestaltung des Paul-Arnsberg-Platzes in 2022

Nach einigen Jahren des Engagements, sowohl von Anwohnern als auch des Ortsbeirats, ist es in 2022 wohl so weit: der Paul-Arnsberg-Platz soll gemäß der Magistratsvorlage M177 im neuen Jahr umgestaltet werden. Nachdem mehrere Anläufe für die Etablierung eines Wochenmarktes gescheitert waren, wurde die Anregungen aus der Nachbarschaft in einem längeren Prozess aufgegriffen und nun in einen fertigen Plan gegossen. Seit 2017 bemühte sich die Bürgerinitiative „PAPI“ des Vereins „Lebenswertes Ostend“ um eine anwohnergerechtere Gestaltung des Platzes. Über die Mitglieder der Initiative wurde der VHS-Kurs „Planungswerkstatt für Bürgerinnen und Bürger zur Neugestaltung des Paul-Arnsberg-Platzes im Ostend“ geschaffen, bei dem die Teilnehmer Planungsideen unter fachlicher Begleitung erarbeiteten. 

(Foto: Volker Wolf)

Der Platz soll als erstes Projekt in Bezug auf eine „klimaangepasste Stadtplatzgestaltung“ neu gestaltet werden, um die Aufenthaltsqualität in den immer heißer werdenden Sommern nachhaltig zu verbessern. Die Oberfläche wird dabei zu ca. 50 Prozent entsiegelt um Platz für zukunftsfähige Baumstandorte zu machen. Die bisherigen Bäume sind allerdings für den Standort ungeeignet und werden entfernt. Stattdessen kommen 30 andere Laubbäume neu auf den Platz, die besser mit der Stadtsituation geeignet erscheinen. Der Platz soll sich hierdurch im Sommer deutlich weniger aufheizen und ein attraktiver Aufenthaltsort im südlichen Ostend werden. Anfallendes Regenwasser verbleibt größtenteils vor Ort und kommt den Vegetationsflächen zu Gute. Konkret sieht das Planungskonzept vor, den Plattenbelag im nördlichen Platzbereich schollenartig ‚aufzubrechen‘. Diese Pflanzschollen werden mit lichten, mehrstämmigen Baumarten sowie Hochstämmen als Schattenspender akzentuiert. Das sich ergebende Baumdach beschattet die Platzfläche wirksam und trägt somit wesentlich zur Erhöhung der Aufenthaltsqualität und zur Klimaverbesserung vor Ort bei, insbesondere in der wärmeren Jahreszeit. Die Unterpflanzung des Baumdaches erfolgt mit einer abwechslungsreichen Mischung aus robusten, trockenheitstoleranten Stauden, Gräsern und Bodendeckern. Die Pflanzschollen sind so angeordnet, dass sich immer wieder gegenüberliegende Sitzmöglichkeiten ergeben und dadurch Kommunikationsräume geschaffen werden. Innerhalb des Schollenbereiches ist eine leichte Aufweitung des Platzes vorgesehen, um Raum für eventuelle, kleinere Veranstaltungen zur Verfügung zu stellen.

Die nördliche Fassung des Platzes wird mit einer begrünten Pergola geschaffen, unter der weitere Sitzbänke angeboten sowie die bereits vorhandenen Schachtische wiederverwendet werden. Am Wassertisch auf Höhe des angrenzenden Cafés bleibt eine kleine Teilfläche des alten Platzbelages als potentielle Außengastronomiefläche für die Bestuhlung erhalten. Der südliche Platzteil wird ansonsten vollständig entsiegelt und als insektenfreundliche Blumenwiese mit regionalen Arten sowie einzelnen Bäumen neu angelegt. Die zukünftige, diagonale Ost-West-Wegeverbindung erfüllt neben der zügigen Querung gleichzeitig die barrierefreie Erschließung des Platzes. Der vorhandene Bücherschrank und die Kunststele des Namensgebers bleiben erhalten. Wir sind gespannt, wie sich der fertige Platz in einem Jahr präsentiert und von den Menschen im Quartier angenommen wird.

Nur ein kleiner Piks: Schütze Dich und andere!

Neben dem großen Impfzentrum an der Messe und den zahlreichen Angeboten von Hausärzten gibt es auch regelmäßig Sonderimpfaktionen. So machte kurz vor und nach Weihnachten der städtische Impf-Express im Ostend vor dem Zoo Station (siehe Bild) und ermöglichte Kurzentschlossenen eine Impfung ohne Voranmeldung.

Interessierte finden unter folgendem Link die aktuellen Sonderimpftermine in Frankfurt:

https://frankfurt.de/service-und-rathaus/verwaltung/aemter-und-institutionen/gesundheitsamt/informationen-zum-neuartigen-coronavirus-sars-cov-2/sonderimpfaktionen

Antrag für einen neuen Fußgängerüberweg über die Ostbahnhofstraße zur Louis-Appia-Passage

Für die Ortsbeiratssitzung Ende November hat die SPD-Fraktion einen Antrag für einen neuen Fußgängerüberweg über die Ostbahnhofstraße zur Louis-Appia-Passage eingebracht. Die Louis-Appia-Passage hat sich in den letzten Jahren zu einem wichtigen Einzelhandelszentrum für die Bevölkerung im Ostend entwickelt. Für die Überquerung der Ostbahnhofstraße steht den BürgerInnen jedoch aktuell zwischen Danziger Platz und der Ampelanlage im Bereich Ernst-Achilles-Platz/Bärenstraße keine geeignete Stelle zur Verfügung. Zudem wurde vor einiger Zeit die Fußgängerampel am Danziger Platz abgebaut und der angrenzende Fußgängerüberweg vom Neuen Frankfurter Garten hin zum westlichen Ausgang der U-Bahnstation Ostbahnhof ist nur ein notdürftiges Provisorium. Ein sicherer Überweg ist daher mehr als überfällig.

Unterstützung für die Initiative #WeNeedHomesFFM

Angesichts der Aufforderung zur Räumung der Brachfläche neben dem Ostbahnhof bis zum 6. Dezember 2021, sieht sich die Initiative #WeNeedHomesFFM von Wohnungslosigkeit bedroht. Den Bewohnern war die Möglichkeit einer Räumung des Grundstücks zwar von Anfang an bewusst, doch trifft die kurzfristige Ankündigung unmittelbar zu Beginn der Heizperiode die betroffenen Menschen zum denkbar schlechtesten Zeitpunkt. Die Vorbereitungen für das Überwintern an einem Standort nehmen längere Zeit in Anspruch und die Organisation sowie der Aufbau einer Heizung ist essentiell. Im Ortsbeirat gibt es daher einen Unterstützungsantrag von SPD zusammen mit Grüne, Linke und Volt, einen passenden Alternativstandort in der Stadt zu finden, der dauerhaft zur Verfügung gestellt werden soll. Ein erster Versuch, dies durch einen Dringlichkeitsantrag schon Ende Oktober in der Ortsbeiratssitzung zu verabschieden, ist leider durch die Ablehnung der Dringlichkeit von CDU und FDP verhindert worden. Der SPD-Ortsverein unterstützt die Bemühungen einen passenden Alternativstandort für die Initiative zu finden und damit ihre Impulse für unsere Stadtgesellschaft dauerhaft zu sichern.

Initiative zur Sanierung des Spielplatzes im Martin-Elsässer-Weg

Auf Antrag der SPD-Fraktion hat der Ortsbeirat im September den Magistrat um eine Sanierung des  Spielplatzes im Martin-Elsässer-Weg gebeten. Der Spielplatz weist aktuell nur ein sehr rudimentäres Angebot an Spielgeräten auf. Zudem soll der Paul-Arnsberg-Platz in absehbarer Zeit stärker in Richtung einer Grünanlage mit Aufenthaltscharakter entwickelt werden. In diesem Sinne erscheint es sinnvoll, das Repertoire an Angeboten auf dem angrenzenden Spielplatz perspektivisch auszubauen. Für den östlichen Bereich Richtung Uhlandstraße denkt der Ortsbeirat für kleinere Kinder beispielsweise an ein kleines Holzhaus oder ein Spielgerät mit einer zweiten Ebene sowie eine Konstruktion zum Balancieren. Für den momentan nicht umzäunten Bereich Richtung Paul-Arnsberg-Platz böte sich für etwas ältere Kinder ein Klettergerüst an, um die Aufenthaltsqualität zu erhöhen.