Veranstaltungshinweis: Brücken statt Mauern

Diskussion mit Gesine Schwan zum Thema „Europa neu begründen – ein Appell zum Umsteuern“ am 1. Juli 2016 (17.00 Uhr bis 20.00 Uhr) im DGB-Haus, Wilhelm-Leuschner-Straße 69/77, Frankfurt am Main

Welche Konsequenzen ziehen wir aus dem aktuellen Flüchtlingsdrama, was tun wir angesichts des Erstarkens nationalistischer Egoismen und menschenfeindlicher Abschottungspolitik? Warum brauchen wir dringend in Europa ein soziales und solidarisches Fundament? Wie gehen wir mit den Auswirkungen der Austeritätspolitik um? Antworten auf diese Fragen und Einschätzungen zu diesem Problembereich diskutieren wir im Rahmen einer Veranstaltung mit unserer Genossin, Gesine Schwan. Dazu seid Ihr herzlich eingeladen.

Prof. Dr. Gesine Schwan ist Mit Begründerin und Präsidentin der Humboldt-Viadrina Governance Platform, Berlin und Vorsitzende der SPD Grundwertekommission.

Weitere Informationen zu dem Appell unter www.europa-neu-begruenden.de

Veranstaltungshinweis: Arnsberger Frühlingsfest

Am Sonntag, den 22.Mai 2016, findet ab 14.00 Uhr wieder das vom Nachbarschaftszentrum Ostend organisierte Arnsberger Frühlingsfest auf dem Paul-Arnsberg-Platz statt. Neben vielen anderen Initiativen und Vereinen wird auch unser SPD-Ortsverein Ostend mit einem Stand teilnehmen, um die Festbesucher mit leckerer Brat- und Rindswurst vom Grill zu versorgen.

Kein Platz für Rechtsextreme und ihre Schmierereien im Ostend!

Mit Entsetzen reagierte die SPD-Stadtverordnete aus den Ostend, Dr. Renate Wolter-Brandecker, auf die rechtsextremen Schmierereien im Ostend. „Ich hoffe, dass die Polizei die Verursacher dieser zunehmenden Schmierereien an verschiedenen Orten, der Hafenmole, dem Sportplatz im Ostpark und jetzt an der Gedenkstätte an der EZB, so bald als möglich aufklärt“, hob die Stadtverordnete hervor.

Das Frankfurter Ostend dürfe kein Tummelplatz für Rechtsextreme und ihre Schmierereien werden, erklärte die SPD-Politikerin. Dieser Stadtteil sei vor dem zweiten Weltkrieg durch jüdisches Leben geprägt gewesen, bevor die Nationalsozialisten die Menschen von der Großmarkthalle aus in die Vernichtungslager transportierten. Daran erinnere die Gedenkstätte an der Europäischen Zentralbank. „Es ist unfassbar, dass gerade dieser Ort erneut geschändet wird“, empörte sich die Stadtverordnete. Seit vielen Jahren bemühten sich viele Gruppen mit der Gedenkstätte im Bunker in der Friedberger Anlage, der auf den Fundamenten einer Synagoge steht, und dem alljährlich stattfindenden Frühlingsfest auf dem Arnsberger Platz an die jüdische Geschichte des Ostends zu erinnern. „Die zunehmenden rechten Schmierereien werden wir in Frankfurt und erst Recht im Ostend nicht hinnehmen“, sagte die Stadtverordnete. Das Ostend mit der Europäischen Zentralbank sei ein Symbol der weltoffenen, der internationalen Stadt. „Hier haben alle Religionen und Nationalitäten ihre Berechtigung“, betonte die SPD-Politikerin.

Veranstaltungshinweis: Diagnose Demenz

Das Sozialrathaus Ost und die Arbeitsgemeinschaft Senioren im Ostend laden ein zum Forum Älterwerden in Frankfurt mit dem Thema Diagnose Demenz.

Prof. Dr. med. Johannes Pantel von der Frankfurter Johann-Wolfgang-Goethe-Universität gibt eine Einführung zum Thema und beantwortet ihre Fragen.

Am 26. April 2016 um 15 Uhr im Gemeindehaus der St. Nicolai-Gemeinde, Waldschmidtstraße 116. Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln: U7 – Station Habsburgerallee – Ausgang Waldschmidtstraße

für Rückfragen:
Stadt Frankfurt am Main – der Magistrat
Jugend- und Sozialamt – Sozialrathaus Ost
Tel. 069 – 212-30547
E-Mail: srh-ost@stadt-frankfurt.de

Nachlese zur Jahreshauptversamlung

Am 12. März fand die Jahreshauptversammlung unseres Ortsvereins statt, an der 22 Genossinnen und Genossenen teilnahmen. Jürgen Gasper berichtete über die Arbeit des Vorstands im vergangenen Jahr, Darius Shafiei in seinem Grußwort für den Ortsverein Bornheim und später Volker Wolf berichteten von den laufenden Sondierungen im Ortsbeirat 4, Renate Wolter-Brandecker und Mike Josef von denen der Stadtverordnetenversammlung. Danach wurden ausgiebig und lebhaft der Wahlkampf und die Ergebnisse der Kommunalwahl diskutiert.

Bei den Wahlen zum neuen Vorstand des Ortsvereins gab es nicht viele, aber eine einschneidende Veränderung:

Nach etlichen Jahren als Vorsitzender stand Jürgen Gasper nicht mehr als Kandidat zur Verfügung. An dieser Stelle wollen wir uns nochmals herzlich für die engagierte und erfolgreiche Arbeit der letzten Jahre bei Jürgen bedanken!

Zum neuen Vorsitzenden wurde Gerold Hombach gewählt, zu den stellvertretenden Vorsitzenden Norbert Müller, Renate Wolter-Brandecker und Simon Rahause.

Kassierer bleibt Achim Dünnhoff, ebenso sein Stellvertreter Egidius Planz. Auch die Position des Schriftführers bleibt mit Dieter Bahndorf unverändert.

Zu Beisitzern im Vorstand wurden Pardies Laaly, Elsbeth Muche, Hans Preissl, Jürgen Römer, Markus Rübsamen, Rüdeger Schlaga, Jann Wienekamp und Volker Wolf gewählt.

Hannelore Mees und Hermann Wygoda wurden zu den Revisoren gewählt, Elsbeth Muche zur Seniorenbeauftragten und Pardis Laaly zum Ausländerbeauftragten.

Veranstaltungshinweis: Gründe für Fluchtbewegungen und Handlungsoptionen

Das Forum Eine Welt Hessen-Süd und der Ausschuss Sicherheit und Frieden laden recht herzlich zur Veranstaltung „Gründe für Fluchtbewegungen und Handlungsoptionen“ mit Thomas Gebauer ein.

Die Veranstaltung findet statt am Montag, den 21.03.2016 um 18.30 Uhr im großen Saal des SPD Parteihauses, Fischerfeldstr. 7-11, 60311 Frankfurt.

Thomas Gebauer ist seit vielen Jahren Geschäftsführer von Medico International e.V., der sozialmedizinischen Hilfs- und Menschenrechtsorganisation in Frankfurt am Main. Die Organisation setzt sich besonders für die Schaffung von sozial gerechten und demokratisch verfassten Verhältnissen ein.
1997 wurde die Kampagne der “Internationalen Konvention zum Verbot von
Antipersonenminen“, die Thomas Gebauer mitgegründet hat, mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. 2014 wurde Gebauer mit der Verleihung der Goetheplakette der Stadt Frankfurt für sein außerordentliches Engagement geehrt und ausgezeichnet.
Thomas Gebauer nimmt in zahlreichen Artikeln immer wieder zu aktuellen Fragen der Entwicklungspolitik Stellung. Entwicklungspolitik ist ein wichtiges Instrument zur Bekämpfung von Fluchtursachen. Thomas Gebauer wird mit uns über die Gründe für Fluchtbewegungen und Handlungsoptionen sprechen und diskutieren.

Wir bitten um eine Anmeldung per Mail, Fax oder telefonisch an Birgit Meier (Telefon 069 – 29 98 88 – 140, Fax: 069 – 299 888 999, Mail: Birgit.Meier@spd.de) mit beigefügtem Anmeldebogen und hoffen, Euch am 21. März 2016 zahlreich
begrüßen zu können.

Axel Honneth: Die Idee des Sozialismus

Buchvorstellung in der Romanfabrik, Hanauer Landstraße 186, 60314 Frankfurt
Kurzvortrag, moderiertes Gespräch mit Micha Brumlik und Ruthard Stäblein, anschließend Publikumsgespräch.
Mittwoch, 16. März / 20.00 UHR / Eintritt frei
Reservieren Sie jetzt Karten telefonisch unter 069/49084828 oder per E-Mail.

Im Untertitel zu Axel Honneths jüngster Veröffentlichung Die Idee des Sozialismus (Suhrkamp) findet sich die Ergänzung ‚Versuch einer Aktualisierung’. In vier Schritten beschreitet Honneth diesen Weg: von der ursprünglichen Idee, über das antiquierte Denkgehäuse bis hin zu Wegen der Erneuerung.

Honneth verteidigt die Idee des Sozialismus einerseits als eine notwendige Ergänzung zu seiner Idee der Freiheit (A.H.: Recht der Freiheit, Berlin 2011), andererseits als Alternative zur Wiedergeburt der Religion als ethischer Macht. Er möchte nachweisen, daß „im Sozialismus durchaus noch ein lebendiger Funke steckt, wenn seine leitende Idee nur entschieden genug aus seinem im frühen Industrialismus wurzelnden Denkgehäuse herausgeschält und in einen neuen gesellschaftstheoretischen Rahmen hineinversetzt wird.“ (Vorwort)

Besuch der Gedenkstätte Großmarkthalle

Von den fast 11.000 jüdischen Bürgern Frankfurts, die zwischen 1941 und 1945 von der Frankfurter Großmarkthalle in die Vernichtungslager deportiert wurden, haben 179 überlebt.
Am 27.1.2016 besuchten einige Genossen und Freunde des SPD-Ortsvereins Ostend die Gedenkstätte für die Opfer der Deportationen an der heutigen Europäischen Zentralbank im Ostend. Besuch der Gedenkstätte Großmarkthalle weiterlesen