Notunterkunft im Ostpark wiedereröffnet

Notunterkunft am Ostpark
Foto: Volker Wolf, 2017

Der erste Bauabschnitt der Notübernachtungsstätte ist inzwischen abgeschlossen und das futuristisch anmutende Gebäude konnte Anfang Juli von den Bewohnern wieder bezogen werden. Die Containeranlage vor der Schwedlerbrücke wurde daher inzwischen weitgehend geräumt. Die andere Auslagerungsstelle weiter südlich in der Ostparkstraße wird erst nach dem nächsten Bauabschnitt der Vergangenheit angehören. Derzeit wird noch überlegt und geplant, wie die weiteren Räume und Funktionen im übrigen Bereich (inkl. der vorgelagerten Umkleideräume / Kiosk-Gebäude / Vereinsheim) im Detail gestaltet werden können.

In einer Führung mit Vertretern des Frankfurter Verbands konnten sich unsere Ortsbeiratmitglieder bereits im Juni einen ersten Eindruck von dem neuen Gebäude machen. Die Anlage vermittelt mit den geschützten Innenhöfen sowie der gelungenen optischen Gestaltung einen spürbar positiveren Eindruck und die neuen Räume stellen auch im Inneren eine deutliche Verbesserung in der Betreuungssituation dar.

Antrag gegen Temposünder in der Hanauer Landstraße

In der September-Sitzung des Ortsbeirats wurde ein Antrag der SPD-Fraktion verabschiedet, der zur Einhaltung der Höchstgeschwindigkeit auf der Hanauer Landstraße zwischen Ratswegkreisel und Osthafenplatz beitragen soll. Nach dem barrierefreien Ausbau der Haltestelle Ostbahnhof/Honsellstraße wurde nun der Magistrat aufgefordert zu prüfen, ob nicht die barrierefreie Umgestaltung der Haltestellen Osthafenplatz und Schwedlerstraße auch mittels Erhöhung der äußere Fahrspuren und ergänzenden Markierungen erreicht werden kann. Diese baulichen Maßnahmen könnten die Strecke für Raser in der Zukunft deutlich unattraktiver machen. Und der barrierefreie Ausbau unserer Haltestellen ist ohnehin ein von allen Seiten formuliertes Ziel, das zügig angegangen werden sollte.

Antrag für Wohnraum statt Bunker

In der April-Sitzung des Ortsbeirats 4 setzt sich die SPD-Fraktion mit einem Antrag erneut für mehr Wohnraum in unserem Ortsbezirk ein. Der Bunker in der Freiligrathstraße ist schon seit Jahrzehnten für den Abbruch vorgesehen, um stattdessen Platz für dutzende neue Wohnungen zu machen. Doch leider herrscht nach wie vor Stillstand auf dem Gelände. Eingeworfene Fenster und ein zugewucherter Außenbereich kennzeichnen momentan die Situation. In dem vorbereiteten Antrag soll der Magistrat nun dazu bewegt werden, endlich mit dem Eigentümer für die Umsetzung der Wohnungsbaupläne zu kämpfen.

Aktuelle Ortsbeiratsinitiativen

In der Ortsbeiratssitzung Anfang Oktober hat der Ortsbeirat auf Initiative der SPD-Fraktion unter anderem erneut einen Antrag zur Ausstattung der S-Bahnstation Ostendstraße mit einem Aufzug auf den Weg gebracht. Nach vielen vergeblichen Anstrengungen hoffen wir angesichts jüngster positiver Signale nun in absehbarer Zeit endlich den barrierefreien Zugang verwirklicht zu bekommen.

S-Bahn-Station OstendstraßeFoto: Volker Wolf, 2016

Darüber hinaus wurden von uns Anträge zum Ernst-Achilles-Platz und der Grusonstraße eingebracht und mit breiter Zustimmung verabschiedet, die in den beiden Bereichen die Gestaltung und Aufenthaltsqualität verbessern sollen.

Konfliktlösung im Hafenpark

Nach mehreren schweren Unfällen in der als ‚Concrete Jungle’ bekannten Skateranlage im neuen Hafenpark hat das Grünflächenamt mittels eines Sicherheitsdienstes in den letzten Wochen für eine Entspannung der Situation gesorgt. Der Konflikt an der Anlage zwischen geübten Skatern und kleineren Kindern sowie deren Eltern bedurfte eines kurzfristigen Eingreifens. In diesem Sinne wurde der Sicherheitsdienst beauftragt, mittels Gesprächen und vorbereiteten Erklärungskarten den Eltern und kleineren Kindern die Gefährlichkeit für sich und andere Nutzer zu verdeutlichen sowie die geltenden Regeln zu erläutern. Zu diesen gehört, dass Kinder unter 8 Jahren wegen des Gefahrenpotenzials nicht auf die Anlage dürfen. Daneben war klarzustellen, dass nur geübte Personen mit entsprechend geeignetem Sportgerät und Schutzausrüstung diesen Bereich des Hafenparks nutzen sollen. Diese direkte Ansprache zeigte inzwischen Wirkung. Nach anfänglichen Diskussionen scheint sich inzwischen herumzusprechen, dass für kleine Kinder sowie Anfänger mit einfachen Rollern die Anlage ungeeignet ist.

Skater-Anlage im HafenparkFoto: Volker Wolf, 2016

Bei einem Ortstermin des städtischen Grünflächenamtes mit einigen Vertretern des Ortsbeirates Anfang Juni wurde zudem besprochen, dass in den nächsten Wochen zahlreiche große Hinweisschilder an den Zugängen des Concrete Jungle aufgebaut werden, um jeden Besucher eindeutig auf die Regeln aufmerksam zu machen. Zudem sollen an den Eingängen Absperrgitter dafür sorgen, dass niemand mehr schnell und plötzlich von außen in den Bereich hineinrennt. Darüber hinaus wird nachgedacht, ob für kleinere Kinder und Anfänger in einem anderen Bereich am Mainufer eine passende Anlage errichtet werden kann. Dann wäre auch für diese Gruppe gesorgt.

Stärkste Fraktion im Ortsbeirat, doch andere stellen den Ortsvorsteher

Anfang Mai war es soweit. Der Ortsbeirat 4 Bornheim/Ostend kam zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen. Erstmals seit drei Jahrzehnten stellt die SPD wieder die stärkste Fraktion (5 Sitze), doch die Freude darüber wurde rasch getrübt. Wie schon den Zeitungen zuvor zu entnehmen war, hatten sich die Vertreter von Grünen, CDU, FDP und Die Frankfurter abgesprochen, Hermann Steib von den Grünen zum Ortsvorsteher zu wählen. Bei der geheimen Wahl entfielen dann auch 11 Stimmen auf Hermann Steib, unser Kandidat Darius Shafiei erhielt 8 Stimmen. Noch knapper ging die Wahl des Stellvertreters bzw. der Stellvertreterin aus. Unsere Bornheimer Genossin Sabine Rosenthal bekam 9 Stimmen, Sabine Fischer von der CDU 10 Stimmen.
Mit dieser Konstellation müssen wir als SPD-Fraktion im Ortsbeirat in den nächsten Jahren zurechtkommen. Es wird unser Engagement und unsere Initiativen jedoch nicht großartig beeinträchtigen. Wir stehen für eine soziale und verantwortungsvolle Politik vor Ort und wir werden unser Möglichstes unternehmen, um durch Überzeugungsarbeit und Argumentation eine Mehrheit für unsere Anträge zu erreichen.

Spielplatz in der Dörnigheimer Straße endlich saniert

Spielplatz Dörnigheimer StraßeFoto: Volker Wolf, 2016

Nach einer gefühlten Ewigkeit strahlt der Spielplatz in der Dörnigheimer Straße endlich in neuem Glanz. Viele Jahre wirkte der Spielplatz wenig einladend und in einem fast vergessenen Zustand. Doch dies schien nur so. Bereits im Mai 2007 gab es einen gemeinsamen Ortstermin der damaligen Kinderbeauftragten mit Vertretern des Grünflächenamtes und des Ortsbeirats, um den Spielplatz mit seinen Mängel zu begutachten und eine Sanierung anzustoßen. Doch trotz wiederholter Initiativen der SPD-Fraktion im Ortsbeirat, waren aufgrund anderer städtischer Prioritäten keine Verbesserungen zu erkennen.

Spielplatz Dörnigheimer StraßeFoto: Volker Wolf, 2016

Erst im vergangenen Jahr wurden dem Ortsbeirat schließlich eine Planung für die Neugestaltung vorgestellt und in den vergangenen Monaten auch schließlich umgesetzt. Jetzt bietet sich den Kindern und Eltern wieder eine attraktive Anlaufstelle zum Spielen und Toben, die im Vergleich zu früher auch einen deutlich größeren Raum umfasst. Im nördlichen Bereich laden ein Klettergerüst sowie Schaukeln zum Spielen ein. Am südlichen Ende hingegen ist der Sandkasten mit Rutsche sowie weiteres Spielgerät untergebracht. Den Kindern und ihren Begleitern wünsche ich viel Spaß beim Spielen und Entdecken.

SPD kämpft für umgehende Sanierung der Helmholtzschule

HelmholtzschuleFoto: Volker Wolf, 2016

Auf Initiative der SPD-Fraktion hat der Ortsbeirat 4 auf seiner Sitzung Mitte Februar einen Antrag zur Sanierung der Helmholtzschule verabschiedet. Der Magistrat wird darin aufgefordert, die schon lange angemahnten Instandsetzungen für die Biologie-, Chemie- und Physik-Fachräume sowie Toiletten endlich vorzunehmen.Der aktuelle Magistratsbericht B15 zum Aktionsplan Schule hatte hingegen eine erneute jahrelange Verschiebung der versprochenen Sanierung vorgesehen, was für breite Empörung sorgte. Der Ortsbeirat war sich daher einig, den Magistratsbericht abzulehnen und stattdessen auf eine umgehende Instandsetzung zu dringen. Die Behebung akuter Missstände kann nicht auf die lange Bank geschoben werden.