Erweiterung der Skateranlage im Hafenpark kurz vor der Eröffnung

In den letzten Monaten entstand als Erweiterung des Sportbandes im Hafenpark eine Anlage zwischen der Eisenbahnbrücke und den Fußballfeldern. Es handelt sich dabei um eine so genannte Pumptrack und sie ist Ausweichfläche zur Skateranlage für Anfänger und Kleinkinder. Damit haben der Ortsbeirat und die Stadt der starken Nutzung des Concrete Jungle (so der offizielle Name der Skateranlage vor der Honsellbrücke) und den dort zeitweise auftretenden Konflikte zwischen unterschiedlichen Nutzergruppen Rechnung getragen. Noch stehen Absperrzäune um diesen Bereich und kleinere Arbeiten werden wohl noch durchgeführt. Die Eröffnung dürfte nach dem äußeren Eindruck jedoch nur noch eine Frage von Tagen oder wenigen Wochen sein.

Nach Jahrzehnten verschwindet der Hochbunker in der Freiligrathstraße

Seit Mitte der 1990er Jahre lag die Genehmigung der Stadt Frankfurt für den Abriss des Hochbunkers in der Freiligrathstraße vor. Damals war bereits das Gelände von der Bundesimmobilienverwaltung verkauft worden und wartete darauf, dass der neue Eigentümer an der Stelle ein Wohnhaus mit Mietwohnungen errichten würde. Im Ortsbeirat hat die SPD seit 2004 immer wieder Initiativen auf den Weg gebracht, um angesichts des angespannten  Wohnungsmarktes hier einen Fortschritt zu sehen.

(Stand Ende Oktober 2020)

In 2020 ging es nun endlich vorwärts. Der aktuelle Eigentümer hat seit dem Frühjahr den Bunker abreißen lassen, sodass jetzt (Mitte November) nur noch die Bodenplatte übrig ist.

(Stand Mitte November 2020)

Auch diese dürfte in den kommenden Wochen noch entfernt werden, sodass in 2021 mit der Errichtung des Neubaus begonnen werden könnte. Der letzte offizielle Informationsstand war, dass es sich um ein Gebäude mit 26 Mietwohnungen und Stellplätzen handeln soll.

Neue Impulse auf dem Zoo-Areal

Der Magistrat hat in den letzten Wochen die nächsten Schritte unternommen, um zwei angekündigte Projekte auf dem Zoo-Areal auf den Weg zu bringen. Nachdem in 2019 von der Stadtverordnetenversammlung die Planung und Konzepterstellung eines Kinder- und Jugendtheaters/Zukunft des Zoogesellschaftshauses in Auftrag gegeben wurde, konnte nun ein Nutzungs- und Betriebskonzept für das Kinder- und Jugendtheater den städtischen Gremien (wie dem Ortsbeirat) zur Verabschiedung vorgelegt werden. Damit ist ein weiterer wichtiger Punkt für die Realisierung des Projekts erreicht, das von unserer Kulturdezernentin Dr. Ina Hartwig mit Energie vorangetrieben wird.

Darüber hinaus wurde in den letzten Tagen in der Presse bekannt, dass auch die Verwirklichung des Frankfurt Conservation Centers (FCC) im Bereich des Zoo-Osteingangs in der Rhönstraße vom Magistrat in Angriff genommen wird. 

Als Teil des Neugestaltungsplans „Zookunft 2030“ soll hier aus der Zusammenarbeit aus wissenschaftlichen Institutionen wie der Senckenberg-Gesellschaft für Naturforschung und der Goethe-Universität, Naturschutzorganisationen wie der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt (ZGF) und möglicherweise Projektpartnern wie der Förderbank KfW ein führendes Zentrum zur Sicherung der globalen Artenvielfalt entstehen, welche durch Klimawandel und Raubbau an der Natur unter massivem Druck steht. Der Magistratsbeschluss enthält den Auftrag, mit der Zoologischen Gesellschaft und ihren Projektpartnern konkrete Verhandlungen aufzunehmen. Für den Bau sollen die alten Gebäude an der Ecke Rhönstraße/Waldschmidtstraße (siehe Bild unten) abgerissen werden und durch einen mehrgeschossigen Neubau ersetzt werden.



Der SPD im Ortsbeirat wie auch im Römer ist es dabei wichtig, dass in dem neuen Bau auch ein moderner Zooeingang enthalten ist, um die Zutrittsmöglichkeit für die Bevölkerung aus der näheren Umgebung spürbar zu erleichtern und den Eingang am Alfred-Brehm-Platz zu entlasten.  In den Sommermonaten kam es hier in den vergangenen Jahren regelmäßig zu langen Wartezeiten. 

Aktuelle und anstehende Straßenarbeiten im Ostend: Habsburgerallee und Röderbergweg

Den Anwohnern der Habsburgerallee sind die beiden großen Baustellen, sowohl an der Kreuzung mit der Wittelsbacherallee, als auch an der Kreuzung Rhönstraße, in den letzten Wochen sicher aufgefallen bzw. sie waren von Umleitungen betroffen. Sichere Fußgängerüberwege sind dabei nur ein Teil der Maßnahme. An der Habsburgerallee/Rhönstraße (siehe Bild) soll zudem eine deutliche Verbesserung für Fahrradfahrer erreicht werden. Bislang gab es keinen regulären Überweg, wenn man von der Rhönstraße kommend die Habsburgerallee nur queren wollte, um dann weiter auf der Rhönstraße zu fahren. Jetzt wird hier nach Initiative des Ortsbeirats ein Fahrradweg in der Kreuzung integriert, um Umwege zu vermeiden.
Sanierungsarbeiten kündigen sich zudem im Röderbergweg an, wohl in dem Abschnitt unterhalb der Habsburgerallee. Laut Amtsblatt der Stadt Frankfurt soll hier ab dem 19. Oktober 2020 bis kurz vor Weihnachten 2020 eine Erneuerung der  Fahrbahn als auch der Gehwege stattfinden. Somit ist auch für den Herbst im Ostend mit Umleitungen und Beeinträchtigungen in diesem Bereich zu rechnen.

Nächster Bauabschnitt für die Notunterkunft Ostpark

Der erste Teil des Neubaus mit der auffälligen Außengestaltung liegt schon ein paar Jahre zurück. Für das Jahr 2021 hoffen die Verantwortlichen nun den nächsten Schritt gehen und weitere Teile ergänzen zu können. Hierzu gehört ein weiteres Gebäude für die Unterbringung von Bedürftigen sowie der Neubau des vorgelagerten Gebäudes mit Kiosk, Toiletten, Vereinsheim und Café. Wenn der Zeitplan eingehalten wird, könnte in 2022 die Fertigstellung gefeiert werden. Dann wären insgesamt 220 Plätze in dem neuem Zustand vorhanden und auch das Vorgebäude würde sich in neuem Gewand präsentieren. Schon bis Ende 2020 sollen die Ausweich-Container vor dem Aufgang der Schwedlerbrücke entfernt werden.

Neues Kinderzentrum soll an der Ferdinand-Happ-Straße entstehen

Das Stadtparlament behandelte in seiner Sitzung Anfang Mai die Magistratspläne von unserer Bildungsdezernentin Sylvia Weber und unserem Planungsdezernenten Mike Josef für ein neues Kinderzentrum im Bereich der Ferdinand-Happ-Straße. Die konkrete Liegenschaft befindet sich in der Gref-Völsing-Straße und wird momentan von der ABG bebaut, wobei eine Fertigstellung Ende 2021 anvisiert wird. Nach der Errichtung zahlreicher Wohnung entlang der Ferdinand-Happ-Straße in den letzten Jahren ist nun zur Deckung des sehr dringenden Bedarfs an Betreuungsplätzen an diesem Standort die zusätzliche Schaffung von zwei Gruppen für Kindergartenkinder mit insgesamt 42 Plätzen und zwei Gruppen im Krippenbereich mit insgesamt 24 Plätzen (- zusammen also insgesamt 66 Plätze -) geplant. Im näheren Umfeld befinden sich aktuell bereits mehrere Kindertagesstätten freier Träger. Zur Umsetzung des Wunsch- und Wahlrechts der Eltern ist an dieser Stelle die Trägerschaft für Kita Frankfurt vorgesehen. Dies ist mit der Jugendhilfeplanung für den Bereich der Tageseinrichtungen für Kinder im Stadtschulamt abgestimmt.

Kinder- und Familienhilfe in Zeiten der Corona-Krise

Familien sind in der aktuellen Coronakrise vielen Belastungen ausgesetzt. Dies kann von Stress und Konflikten bis hin zu Gewalt und Vernachlässigung führen. Doch die Frankfurter Familien sind nicht allein. Kostenfrei können sie die folgenden Angebote nutzen:

Das Frankfurter Kinder- und Jugendschutztelefon, Telefon: 0800 20 10 111 ist an 365 Tagen im Jahr bis 23:00 Uhr erreichbar (Montag – Freitag 8 bis 23 Uhr, Samstag, Sonntag, Feiertag 10 bis 23 Uhr). Beim Kinder- und Jugendschutztelefon des Jugend- und Sozialamtes der Stadt Frankfurt am Main können Kinder und Eltern anrufen, wenn sie Hilfe und Unterstützung brauchen, z.B. bei Stress und Konflikten. Alle, die sich Sorgen um Kinder und Jugendliche machen, erreichen hier täglich bis 23:00 Uhr erfahrene Fachkräfte des Jugend- und Sozialamtes. Die Beratung kann auf Wunsch auch anonym erfolgen.

Der Kinderschutzbund Frankfurt bietet eine neue Hotline an: Corona-Zeit mit Kind, Telefon: 0800 66 46 969 (Montag – Freitag 10 bis 12 Uhr und 14 bis 17 Uhr). Das Beratungstelefon „Corona-Zeit mit Kind“ des Frankfurter Kinderschutzbundes hört zu, gibt Hilfestellungen und vermittelt bei Bedarf an andere Stellen weiter. Weiterhin bietet das Elterntelefon „Nummer gegen Kummer“ Hilfe an: Telefon 0800 111 0 550 (Montag – Freitag 9 bis 11 Uhr, Dienstag und Donnerstag 17 bis 19 Uhr).

Die 14 Frankfurter Erziehungsberatungsstellen für Eltern, Kinder und Jugendliche beraten auch jetzt bei Stress, Konflikten und Fragen zum Thema Familie und Erziehung. Kontakt: http://www.ebffm.de

Frauen helfen Frauen Frankfurt e.V. unterstützt Frauen und deren Kinder, die häuslicher Gewalt ausgesetzt sind. Betroffenen bietet der Verein Schutz, Unterkunft und psychosoziale Beratung. Erreichbar ist der Verein unter Telefon: 069 48 98 65 51 (Montag – Donnerstag 9 bis 15 Uhr, Freitag 9 bis 13 Uhr).

Um möglichst vielen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen die Hilfsangebote nahe zu bringen, informiert die Kampagne ‚Stark durch Erziehung‘ unter der Schirmherrinnenschaft von Integrations- und Bildungsdezernentin Sylvia Weber breit über die Hilfsangebote in Tageszeitungen, Hörfunk, Kinderbetreuungseinrichtungen, Schulen, Kinderbeauftragte, dem Frankfurter Alleinerziehenden Netzwerk und dem Frankfurter Bündnis für Familien.

Verlegung des Bornheimer Wochenmarkts auf den Festpatz ab 8. April 2020!

Die aktuellen Abstandsregeln im Zuge der Corona-Pandemie führen kurzfristig zu einer Verlegung des Bornheimer Wochenmarkts vom Uhrtürmchen auf der Berger Straße hin zum Festplatz vor der Eissporthalle. Der Andrang gerade auch bei dem schönen Frühlingswetter am letzten Wochenende machte eine weitere Entzerrung der Marktstände leider unumgänglich. Die Marktzeiten sind am neuen Standort unverändert: mittwochs von 8 bis 18.30 Uhr, samstags von 8 bis 16.00 Uhr. Sobald die Rahmenbedingungen wieder einen normalen Betrieb auf der Berger Straße möglich machen, wird eine Rückkehr ans Uhrtürmchen erfolgen. Wir bitten alle Mitbürgerinnen und Mitbürger in diesen schwierigen Zeiten die lokalen Geschäfte und Stände in unseren Stadtteilen nach Möglichkeit zu unterstützen.

SPD kämpft für den Erhalt der Sozialwohnungen im Ostend

Für die Februar-Sitzung hat die SPD-Fraktion einen Antrag zum Erhalt der 257 geförderten Wohnungen im Bereich Wittelsbacherallee/ Waldschmidtstraße in die Ortsbeiratsitzung eingebracht. Wie in einem Magistratsbericht Ende 2018 mitgeteilt wurde, werden wohl in den nächsten Jahren mehr als die Hälfte der geförderten Wohnungen im Ostend aus der Sozialbindung fallen. Für Ende 2020 betrifft dies nun bereits eine große Wohnanlagen in dem genannten Bereich, was zu einer erheblichen Verunsicherung der hier beheimateten Bevölkerung sorgt. Die SPD setzt sich massiv dafür ein, dass der Magistrat Gespräche mit dem Eigentümer führt, um die Mietpreise stabil zu halten und die Sozialstruktur zu erhalten.