Runder Tisch zur Gestaltung des Grünstreifens in der Luxemburgerallee

Am 21. November 2019 findet für die Anwohner der Luxemburgerallee sowie in der Umgebung befindliche Einrichtungen ein Runder Tisch in der Dahlmannschule statt. Beginn ist um 17:00 Uhr.  Dabei soll die vom Grünflächenamt ausgearbeitete Planung für die Luxemburgerallee (angrenzend zu dem bestehenden Bolzplatz und Spielplatz, der bestehen bleibt  und ergänzt werden soll) mit den Anwohnern und Nutzern besprochen bzw. diskutiert werden, um dann in einer Überarbeitung in einen endgültigen Entwurf zu münden. Der Ortsbeirat und unsere Fraktion hoffen auf eine konstruktive Zusammenarbeit zwischen den städtischen Ämtern und der Bevölkerung, um die Luxemburgerallee als Erholungsraum für die Umgebung noch attraktiver zu machen.

Vorstellung der Planung für das Familienbad Bornheim im Ortsbeirat

Am 22. Oktober 2019 stellte die Bäderbau GmbH und Co KG im Ortsbeirat 4 die aktuelle Planung des Familienbads Bornheim vor. Dies soll in den nächsten Jahren angrenzend zur Eissporthalle am Festplatz entstehen und als Ersatz für das Panoramabad in der Inheidener Straße dienen. Dieses ist nach vielen Jahren im Betrieb nicht mehr wirtschaftlich sanierungsfähig, weshalb sich der Ortsbeirat und die Stadt Frankfurt seit längerem für einen Neubau an der Eissporthalle bemühen. Bis dieser Neubau fertig ist und genutzt werden kann, soll das Panoramabad weiter geöffnet bleiben, sodass es für die Bevölkerung keine Phase ohne Schwimmmöglichkeit in der Umgebung geben soll. Danach erst wird das Panoramabad einer Wohnbebauung weichen.

Das vorgestellte Konzept fand bei den Zuhörern in weiten Teilen Zustimmung und Lob. Mit dem Neubau soll die Nutzung für unterschiedliche Gruppen besser als in dem bisherigen Bad möglich sein, eine Trennung von Sport- und Erlebnisbereich ist ebenso wie eine verstellbare Wassertiefe in einem der Becken vorgesehen (Hubbecken).  Im oberen Bereich des Gebäudes entsteht eine Saunalandschaft. Erwartet wird damit insgesamt auch eine erhöhte Besucherfrequenz auf ca. 350.000 Personen im Jahr, was einer Steigerung von rund 50 Prozent gegenüber dem jetzigen Panoramabad entsprechen würde. Zwei Kritikpunkte bleiben allerdings weiter bestehen. Mit der aktuellen Planung ist leider das gewünschte Cabriodach entfallen, das in den Sommermonaten einen Freibad-Charakter geben sollte. Stattdessen ist nun nur über 60m eine Öffnung von Fenstern vorgesehen.  Dies wurde von uns als SPD-Fraktion erneut bemängelt, da es im Vergleich zu dem Außenbereich des Panoramabads eine wesentliche Einschränkung darstellt. Und auch die Verkehrssituation wird genau zu beobachten sein, wenn parallele Veranstaltungen wie Dippemess, Eishockeyspiele und Schwimmbadnutzung die Straßen rund um den Ratsweg gleichzeitig stark in Anspruch nehmen.  

Neues aus dem Stadtteil und dem Ortsbeirat

Die Sanierung des Ostparks schreitet weiter voran. Die seit letztem Jahr laufenden Arbeiten haben sich inzwischen auf den Zufahrtsweg von der Ostparkstraße zur Notunterkunft sowie den Platz vor dem Kiosk Parkblick verlagert.

Daneben ist noch die nordwestliche Ecke des Weihers mit der Unterstandshalle von Cetto aktuell von Renovierungsarbeiten betroffen. Es besteht weiterhin die Hoffnung, dass bis Ende Oktober die Arbeiten im Ostpark weitgehend abgeschlossen sein könnten.

Auch am südlichen Rand des Ostends tut sich ebenfalls einiges. So  ist der Abschluss der Ruhrorter Werft zwischen der Gedenkstätte Großmarkthalle und Mainufer in den letzten Zügen der Gestaltung. Die meisten Wege und Grünflächen sind angelegt, der Rasen ist eingesät und wird gewässert.

In nächster Zukunft befasst sich der Ortsbeirat um die Gestaltung der Grünflächen in der Luxemburgerallee. Im Zuge des Neubaus der Dahlmannschule  waren hier deren provisorischen Container aufgestellt und im Nachgang wurde eine Neugestaltung des Bereichs angestoßen. Hierfür sind erste Entwürfe vom Grünflächenamt inzwischen erstellt worden und der Ortsbeirat ist nun im Austausch mit den Ämtern, um diese im Detail abzustimmen und ggf. noch Anpassungen vornehmen zu lassen.  

Zahlreiche Bauprojekte kennzeichnen weiterhin das südliche Ostend. Eine Baustelle dürfte in absehbarer Zeit noch hinzukommen. Das Eisenbahn-Bundesamt hat Ende Mai das ehemalige Empfangsgebäude vom Ostbahnhof (Frankfurt Main Ostbahnhof) von der Bahnbetriebsnutzung freigestellt (mit Ausnahme des schmalen Personen-Durchgangs zu den Bahnsteigen). In dem Bescheid heißt es dazu außerdem „Die alten Gebäude werden nach Plangenehmigung durch das EisenbahnBundesamt abgerissen und sollen mit einem Hotel nebst Parkhaus bebaut werden. Der Abriss erfolgt vor dem 1. Juli 2020, also nach Eisenbahnrecht. Zwischen dem Investor EVO Real GmbH und der DB Netz sowie DB Station & Service wurde am 22. August 2018 eine Grundsatzvereinbarung die Tunnelführung der S-Bahn und den Flächenbedarf für das Projekt „Nordmainische S-Bahn“ betreffend geschlossen.“. Die aktuell wenig ansehnliche Ecke mit den stark beschädigten alten Gebäuden  sollte somit bald eine Neugestaltung erfahren, auch wenn die Nordmainische S-Bahn noch auf sich warten lässt.

Für schwimminteressierte Bürger sei zudem der nächste Ortsbeiratstermin am 22. Oktober 2019 um 19:30 Uhr im Saalbau Bornheim empfohlen. Nach aktueller Planung  werden dann Stadtrat Markus Frank und der Geschäftsführer der städtischen Bäderbaubetriebe GmbH Frank Junker die überarbeiteten Pläne für das geplante Familienbad neben der Eissporthalle vorstellen. Dieses soll bis  2022  als Ersatz für das bisherige Panoramabad in der Inheidener Straße entstehen.

Planung für die Nordmainische S-Bahn schreitet voran

Die Fraktionen im Ortsbeirat 4 (Ostend/Bornheim) wurden vor kurzem von der Deutschen Bahn über den aktuellen Stand zu S-Bahn-Planung informiert. Mit der neuen Strecke soll sich künftig die Fahrzeit zwischen Hanau-West und der Frankfurter Innenstadt um 11 Minuten verkürzen. Bis es soweit ist, ist dennoch weiterhin einiges an Geduld notwendig. Nachdem der Bundesverkehrsminister seit vergangenem Herbst endlich die Dringlichkeit des Projekts mitträgt, hat sich die Hoffnung auf die Realisierung immerhin weiter verfestigt. In der jüngsten Unterrichtung ging es unter anderem um die Positionierung der neuen S-Bahnstation unter dem Danziger Platz, die vorgesehene Baustellenandienung und die Lärmschutzwände entlang der Strecke. Der Zeitplan sieht gegenwärtig bis Ende 2019 den Planfeststellungsbeschluss für den Abschnitt 1 vor, in dem auch die Maßnahmen im Stadtteil Ostend enthalten sind. Ende 2021 könnten dann die Vorabmaßnahmen wie bspw. Leitungsverlegungen beginnen ehe vielleicht Anfang 2022 die Hauptbaumaßnahmen für die Nordmainische S-Bahn starten. Wenn die Arbeiten wie vorgesehen voranschreiten, wäre eine Inbetriebnahme Ende 2028 möglich. Die SPD im Ortsbeirat wird ihren konstruktiven Beitrag dazu leisten, dass dies Projekt endlich realisiert wird. Aktuelle Informationen finden Interessierte unter www.nordmainische-s-bahn.de

Nächste Ortsbeiratssitzung (August) findet früher statt

Die nächste Sitzung des Ortsbeirats am 7. August 2018 beginnt schon eine Stunde früher um 18:30 Uhr im Clubraum 1 des Saalbau Bornheim in der Arnsburger Straße 24. Es erfolgt dabei die Vorstellung des „Bäderkonzepts Frankfurt 2025“.

Herr Stadtrat Markus Frank und Vertreterinnen und Vertreter der BäderBetriebe Frankfurt GmbH werden das „Bäderkonzept Frankfurt 2025“ vorstellen und Fragen der Bürgerinnen und Bürger sowie der Ortsbeiratsmitglieder beantworten. Danach findet die Bürgerfragestunde und die Sitzung gemäß der Tagesordnung des Ortsbeirats statt.

Die OrtsbeiratsSitzung im September (11.09.2018 um 19:30 Uhr) wird in den Ausstellungsräumen der Initiative 9. November e. V., Hochbunker (Erdgeschoss), Friedberger Anlage 5 – 6, stattfinden.

SPD-Fraktion setzt sich für verbesserten Fußgängerverkehr in der Ferdinand-Happ-Straße ein

Entlang der Ferdinand-Happ-Straße hat sich in den vergangen Jahren einiges an Wohnungsbau entwickelt. In den letzten Monaten sind beispielsweise u.a. die ersten Wohnungen in dem Projekt Schwedler-Gärten bezogen worden. Grund genug für unsere Ortsbeirat-Fraktion, sich die Situation vor Ort genauer anzusehen. Daraus ist nun für die nächste Sitzung des Ortsbeirat ein Antrag entstanden, der den Fokus auf eine Verbesserung für Fußgänger und Anwohner richtet. Ziel ist kurzfristig eine zusätzliche Querungsmöglichkeit über die Ferinand-Happ-Straße und mittelfristig eine Umgestaltung der Einmündung von Launhardstraße in die Ferdinand-Happ-Straße zu erreichen. Darüber hinaus erscheint angesichts der nun angrenzenden Wohnbebauung in diesem Bereich eine Reduzierung des Verkehrstempos auf 30km/h sinnvoll. Die Sitzung des Ortsbeirats findet am 6. März 2018 um 19:30 Uhr im Medienzentrum des Bethanien-Krankenhauses in Bornheim (Haus E III. OG) statt.

Aufzug in der S-Bahnstation Ostendstraße verzögert sich weiter

Trotz intensiver Bemühungen unserer Ortsbeiratsfraktion mit Anträgen für die Nachrüstung der S-Bahnstation Ostendstraße mit einem Aufzug zu sorgen, kam jüngst erneut ein Dämpfer für das Anliegen. Der Magistrat berichtet in der Stellungnahme ST 2436 über die jüngste Machbarkeitsstudie der Deutschen Bahn. Die Untersuchung hat für den Aufgang Hanauer Landstraße / Uhlandstraße ergeben, dass eine Platzierung im Bereich der Tunnelröhren mit vertretbarem Aufwand nicht möglich sei. Hier wären umfangreiche bauliche Maßnahmen für den Aufzug nötig, was eine mehrmonatige Vollsperrung der Station zur Folge hätte. Denn für einen solchen Durchbruch wäre ein Eingriff in die Statik der Bebauung oberhalb der Station notwendig. Um dennoch früher oder später einen Aufzug endlich zu verwirklichen, wird nun wieder nach anderen Möglichkeiten gesucht.

Notunterkunft im Ostpark wiedereröffnet

Notunterkunft am Ostpark
Foto: Volker Wolf, 2017

Der erste Bauabschnitt der Notübernachtungsstätte ist inzwischen abgeschlossen und das futuristisch anmutende Gebäude konnte Anfang Juli von den Bewohnern wieder bezogen werden. Die Containeranlage vor der Schwedlerbrücke wurde daher inzwischen weitgehend geräumt. Die andere Auslagerungsstelle weiter südlich in der Ostparkstraße wird erst nach dem nächsten Bauabschnitt der Vergangenheit angehören. Derzeit wird noch überlegt und geplant, wie die weiteren Räume und Funktionen im übrigen Bereich (inkl. der vorgelagerten Umkleideräume / Kiosk-Gebäude / Vereinsheim) im Detail gestaltet werden können.

In einer Führung mit Vertretern des Frankfurter Verbands konnten sich unsere Ortsbeiratmitglieder bereits im Juni einen ersten Eindruck von dem neuen Gebäude machen. Die Anlage vermittelt mit den geschützten Innenhöfen sowie der gelungenen optischen Gestaltung einen spürbar positiveren Eindruck und die neuen Räume stellen auch im Inneren eine deutliche Verbesserung in der Betreuungssituation dar.