Fahrradkorso für eine autofreie Innenstadt

Unter dem Motto: „Die autofreie Innenstadt muss kommen – und der Mainkai ist nur der Anfang“ veranstaltet die SPD Frankfurt am 22.08.2020 einen Fahrradkorso durch die Innenstadt mit abschließender Kundgebung auf dem Mainkai.

Es wird 2 Routen geben; diese sind wie folgt:

1. Strecke: Beginn: 13 Uhr

Bockenheimer Warte (Auftaktkundgebung) – Bockenheimer Landstraße – Taunusanlage – Gallusanlage – Untermainanlage – Untermainkai – Mainkai.

2. Strecke: Beginn: 13 Uhr

Eschersheimer Landstraße, Höhe Weißer Stein („Dreiecksfläche“) (Auftaktkundgebung) – Eschersheimer Landstraße – Eschenheimer Tor – Taubenstraße – Goetheplatz, Straße – Roßmarkt, Straße – Am Salzhaus – Weißadlergasse – Kornmarkt – Buchgasse – Mainkai.

Nach Ende der Fahrraddemonstration werden sich die Teilnehmer an die Versammlung der SPD Frankfurt zwischen Eiserner Steg und Untermainbrücke anschließen.

Kundgebung ab 14 Uhr 30 am Eisernen Steg mit diversen Rednern

Aktuelle und anstehende Straßenarbeiten im Ostend: Habsburgerallee und Röderbergweg

Den Anwohnern der Habsburgerallee sind die beiden großen Baustellen, sowohl an der Kreuzung mit der Wittelsbacherallee, als auch an der Kreuzung Rhönstraße, in den letzten Wochen sicher aufgefallen bzw. sie waren von Umleitungen betroffen. Sichere Fußgängerüberwege sind dabei nur ein Teil der Maßnahme. An der Habsburgerallee/Rhönstraße (siehe Bild) soll zudem eine deutliche Verbesserung für Fahrradfahrer erreicht werden. Bislang gab es keinen regulären Überweg, wenn man von der Rhönstraße kommend die Habsburgerallee nur queren wollte, um dann weiter auf der Rhönstraße zu fahren. Jetzt wird hier nach Initiative des Ortsbeirats ein Fahrradweg in der Kreuzung integriert, um Umwege zu vermeiden.
Sanierungsarbeiten kündigen sich zudem im Röderbergweg an, wohl in dem Abschnitt unterhalb der Habsburgerallee. Laut Amtsblatt der Stadt Frankfurt soll hier ab dem 19. Oktober 2020 bis kurz vor Weihnachten 2020 eine Erneuerung der  Fahrbahn als auch der Gehwege stattfinden. Somit ist auch für den Herbst im Ostend mit Umleitungen und Beeinträchtigungen in diesem Bereich zu rechnen.

Nächster Bauabschnitt für die Notunterkunft Ostpark

Der erste Teil des Neubaus mit der auffälligen Außengestaltung liegt schon ein paar Jahre zurück. Für das Jahr 2021 hoffen die Verantwortlichen nun den nächsten Schritt gehen und weitere Teile ergänzen zu können. Hierzu gehört ein weiteres Gebäude für die Unterbringung von Bedürftigen sowie der Neubau des vorgelagerten Gebäudes mit Kiosk, Toiletten, Vereinsheim und Café. Wenn der Zeitplan eingehalten wird, könnte in 2022 die Fertigstellung gefeiert werden. Dann wären insgesamt 220 Plätze in dem neuem Zustand vorhanden und auch das Vorgebäude würde sich in neuem Gewand präsentieren. Schon bis Ende 2020 sollen die Ausweich-Container vor dem Aufgang der Schwedlerbrücke entfernt werden.

Personalia von der Basis

Am 9. Juli fand die Jahreshauptversammlung unseres Ortsvereins statt. Aufgrund der Einschränkungen durch die Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie mussten wir einen größeren Raum als üblich buchen, um die Einhaltung der Abstandsregeln möglich zu machen. Daher fand die Versammlung im Wilhelm-Leuschner-Saal des DGB-Hauses statt. Sie wurde von unserem Genossen und ehemaligen OV-Vorsitzenden Jürgen Gasper geleitet.

Da nicht absehbar ist, ob solche Veranstaltungen in naher Zukunft wieder mit weniger Aufwand zu organisieren sind, beschloss die Mitgliederversammlung, die Wahlperiode des zu wählenden Ortsvereinsvorstands bis zum Jahr 2022 zu verlängern.

Bei den Vorstandswahlen gab es folgende Ergebnisse:

Gerold Hombach (Vorsitzender)

Siegfried Balduin, Madlen Haupt und Alexander Hirsch (stellvertretende Vorsitzende)

Kevin Karn (Kassierer)

Egidius Planz (stellvertretender Kassierer)

Dieter Bahndorf (Schriftführer)

Jean Daniel Fischer, Elisa Galir, Felicitas Herdt, Michael Hohmann, Canan Kesebir, Elsbeth Muche, Norbert Müller, Alejandro Olmos, Laura Pütz, Markus Rübsamen, Ortrud Seifert, Daniel Vargas, Tom Wolf, Armand Zorn (Beisitzer)

Elsbeth Muche (Seniorenbeauftragte)

Elisa Galir (Ausländerbeauftragte)

Unser Ostend – Gesund, besonnen und ohne Verschwörungsmythen durch die Krise

Das Corona-Virus ist real. Tausende Menschen sind daran gestorben. Im Ostend musste ein Altenpflegezentrum wegen mehrerer Infektionen komplett für die Öffentlichkeit gesperrt werden. 

Wissenschaftler tun, was ihre Aufgabe ist: Sie forschen und leiten aus ihren Ergebnissen Empfehlungen ab. Menschen in gewählten Parlamenten und Regierungen wägen ab und beschließen unter Einbeziehung gesundheitlicher, gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Aspekte die Maßnahmen und Gesetze.

Leider schränken diese unser bisheriges Leben wie nie zuvor ein. 

Auch gibt es ein Paradox – gerade, weil in Deutschland so früh und strikt Maßnahmen ergriffen wurden, sehen wir vergleichsweise geringe Infektions- und Todeszahlen.

Viele Menschen zeigen Verständnis und halten sich zum Wohle aller an die Vorgaben. Einige leiden unter einem Kontrollverlust, und sorgen sich, wie die Maßnahmen in ihr Leben eingreifen. Wir tragen Verantwortung für all jene, deren Situation nun kritisch ist, sei es, weil sie ihre Arbeit verlieren, sei es, weil sie häuslicher Gewalt ausgesetzt sind oder vereinsamen.

In Frankfurt haben an den vergangenen Wochenenden Menschen gegen die Corona Maßnahmen  demonstriert. Dabei handelt es sich um besorgte Bürger, die ihre Grundrechte eingeschränkt sehen, aber auch um Verschwörungstheoretiker und organisierte Rechtsradikale. Rechte Parteien rufen gezielt zur Teilnahme an diesen Demonstrationen auf und versuchen von der Corona-Pandemie zu profitieren. Sie bieten einfache Erklärungen und Schuldige, die es nicht gibt  und erreichen damit verunsicherte Menschen.  

Die Versammlung am Samstag 23.05. 2020 auf der Weseler Werft bringt diese Gruppierungen nun auch in das Ostend. Wir warnen davor, sich mit organisierten Rechten einzulassen, denn ihnen geht es nicht um die Grundrechte, sondern um die Verbreitung rechter Weltbilder und falscher Informationen. Niemand soll diskreditiert werden, weil er anderer Meinung ist. Aber wer Blödsinn erzählt hat kein Recht darauf, nicht dafür kritisiert zu werden!   

Wir empfehlen stattdessen folgende Informationsquellen:

Und hier Corona gut erklärt: Sowie zu Corona und Wissenschaft in der Krise: Zu den Organisatoren der Coronademos /Widerstand2020/ Hygienespaziergänge :

Neues Kinderzentrum soll an der Ferdinand-Happ-Straße entstehen

Das Stadtparlament behandelte in seiner Sitzung Anfang Mai die Magistratspläne von unserer Bildungsdezernentin Sylvia Weber und unserem Planungsdezernenten Mike Josef für ein neues Kinderzentrum im Bereich der Ferdinand-Happ-Straße. Die konkrete Liegenschaft befindet sich in der Gref-Völsing-Straße und wird momentan von der ABG bebaut, wobei eine Fertigstellung Ende 2021 anvisiert wird. Nach der Errichtung zahlreicher Wohnung entlang der Ferdinand-Happ-Straße in den letzten Jahren ist nun zur Deckung des sehr dringenden Bedarfs an Betreuungsplätzen an diesem Standort die zusätzliche Schaffung von zwei Gruppen für Kindergartenkinder mit insgesamt 42 Plätzen und zwei Gruppen im Krippenbereich mit insgesamt 24 Plätzen (- zusammen also insgesamt 66 Plätze -) geplant. Im näheren Umfeld befinden sich aktuell bereits mehrere Kindertagesstätten freier Träger. Zur Umsetzung des Wunsch- und Wahlrechts der Eltern ist an dieser Stelle die Trägerschaft für Kita Frankfurt vorgesehen. Dies ist mit der Jugendhilfeplanung für den Bereich der Tageseinrichtungen für Kinder im Stadtschulamt abgestimmt.

1. MAI 2020 – SOLIDARITÄT

Der Tag der Arbeit ist auch der Tag der Solidarität. Wir halten zusammen! Das macht uns stark – natürlich gerade auch in der Krise. Solidarität erfordert aber auch eine klare politische Haltung: Für einen starken Sozialstaat, für Gute Arbeit – und für Europa.

Und das heißt:

  • Ein starker Sozialstaat. Wir wollen mehr soziale Sicherheit, nicht weniger! Dafür haben wir schon auf unserem Parteitag im Dezember ein umfassendes Konzept beschlossen. Ein neuer Sozialstaat, der Brücken baut und Wege ebnet – der unterstützt, immer im Respekt vor der Lebenssituation jedes einzelnen Menschen.
  • Starke Tarifbindung, gute Löhne. Tarifbindung zahlt sich aus. Und wir wollen, dass noch viel mehr Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer von guten Tarifverträgen profitieren können. Sie sollen leichter allgemeinverbindlich werden können, damit sie dann jeweils für eine ganze Branche gelten. Öffentliche Aufträge wollen wir nur noch an Unternehmen vergeben, die nach Tarif zahlen. Und zusätzlich machen wir uns für einen höheren Mindestlohn stark: mindestens 12 Euro.
  • Europäische Solidarität. Wir gehören zusammen. Und wir halten zusammen! Denn nur gemeinsam können wir die Krise überwinden und anschließend wieder stark werden. Darum wollen wir ein kraftvolles Konjunkturprogramm für ganz Europa. Denn Abschottung macht klein. Solidarität ist die Antwort!

Und da es zur Corona-Zeit ja nix ist mit einem Tänzchen in den Mai und einer Demonstration, kannst du morgen mitmachen bei der WWW-Aktion zum 1. Mai unter
https://www.spd.de/aktuelles/1-mai-2020/unsere-aktion-zum-1-mai/

Das Ostend hält zusammen! Solidarität ist gefragt!

Während einige Menschen die Corona-Krise zuhause überstehen können, riskieren Unzählige ihre Gesundheit, um unsere Gesellschaft am Leben zu halten. Danke für Euren pausenlosen Einsatz und Euren unglaublichen Mut. Ihr macht Frankfurt stärker!

So kannst auch du helfen:

  • Unterstütze unseren lokalen Einzelhandel: Kaufe nicht gleich online, sondern warte, bis Geschäfte wieder geöffnet sind oder kaufe Gutscheine (außer, ein lokales Geschäft verkauft online).
  • Helfe Restaurants: Bestelle zum Mitnehmen oder Liefern.
  • Pass auf dich und andere auf: Biete älteren und kranken Menschen an, ihnen bei Erledigungen zu helfen. Melde Fälle häuslicher Gewalt.
  • Informiere dich: Achtung vor Fehlinformationen zu Corona! Verbreite keine ungesicherten Informationen.
  • Beteilige dich: Tritt sozialen Initiativen und Anwohnergruppen bei, bspw.: https://t.me/solibornnord oder https://www.corona-soli-ffm.org

Die Corona-Krise zeigt, wie unverzichtbar bestimmte Einrichtungen und Tätigkeiten für unser tägliches Leben sind. Forderungen nach fairer Bezahlung, besseren Bedingungen bspw. im Pflege- und Gesundheitssektor und Zugang zur Bildung sind sozialdemokratische Ideen, die wir als SPD konsequent weiterverfolgen werden. Falls du Anregungen hast oder dich beteiligen möchtest, nimm Kontakt zu uns auf über das Kontaktformular.

Allgemeine Telefonnummern zum Coronavirus:

  • Ärztlicher Bereitschaftsdienst bei Infektionsverdacht: 116 117
  • Hilfe beim Einkaufen, der Kinderbetreuung: 0152 18737616
  • BMWi Hotline für Unternehmen: 030 18615 1515
  • HMSI Hotline bei Fragen usw. zum Coronavirus: 0800 555 4666
  • Hilfetelefon Sexueller Missbrauch: 0800 2255 530

Weitere Informationen unter:

Schutzschirm für Deutschland
https://www.spd.de/ aktuelles/corona/

Kinder- und Familienhilfe in Zeiten der Corona-Krise

Familien sind in der aktuellen Coronakrise vielen Belastungen ausgesetzt. Dies kann von Stress und Konflikten bis hin zu Gewalt und Vernachlässigung führen. Doch die Frankfurter Familien sind nicht allein. Kostenfrei können sie die folgenden Angebote nutzen:

Das Frankfurter Kinder- und Jugendschutztelefon, Telefon: 0800 20 10 111 ist an 365 Tagen im Jahr bis 23:00 Uhr erreichbar (Montag – Freitag 8 bis 23 Uhr, Samstag, Sonntag, Feiertag 10 bis 23 Uhr). Beim Kinder- und Jugendschutztelefon des Jugend- und Sozialamtes der Stadt Frankfurt am Main können Kinder und Eltern anrufen, wenn sie Hilfe und Unterstützung brauchen, z.B. bei Stress und Konflikten. Alle, die sich Sorgen um Kinder und Jugendliche machen, erreichen hier täglich bis 23:00 Uhr erfahrene Fachkräfte des Jugend- und Sozialamtes. Die Beratung kann auf Wunsch auch anonym erfolgen.

Der Kinderschutzbund Frankfurt bietet eine neue Hotline an: Corona-Zeit mit Kind, Telefon: 0800 66 46 969 (Montag – Freitag 10 bis 12 Uhr und 14 bis 17 Uhr). Das Beratungstelefon „Corona-Zeit mit Kind“ des Frankfurter Kinderschutzbundes hört zu, gibt Hilfestellungen und vermittelt bei Bedarf an andere Stellen weiter. Weiterhin bietet das Elterntelefon „Nummer gegen Kummer“ Hilfe an: Telefon 0800 111 0 550 (Montag – Freitag 9 bis 11 Uhr, Dienstag und Donnerstag 17 bis 19 Uhr).

Die 14 Frankfurter Erziehungsberatungsstellen für Eltern, Kinder und Jugendliche beraten auch jetzt bei Stress, Konflikten und Fragen zum Thema Familie und Erziehung. Kontakt: http://www.ebffm.de

Frauen helfen Frauen Frankfurt e.V. unterstützt Frauen und deren Kinder, die häuslicher Gewalt ausgesetzt sind. Betroffenen bietet der Verein Schutz, Unterkunft und psychosoziale Beratung. Erreichbar ist der Verein unter Telefon: 069 48 98 65 51 (Montag – Donnerstag 9 bis 15 Uhr, Freitag 9 bis 13 Uhr).

Um möglichst vielen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen die Hilfsangebote nahe zu bringen, informiert die Kampagne ‚Stark durch Erziehung‘ unter der Schirmherrinnenschaft von Integrations- und Bildungsdezernentin Sylvia Weber breit über die Hilfsangebote in Tageszeitungen, Hörfunk, Kinderbetreuungseinrichtungen, Schulen, Kinderbeauftragte, dem Frankfurter Alleinerziehenden Netzwerk und dem Frankfurter Bündnis für Familien.

Verlegung des Bornheimer Wochenmarkts auf den Festpatz ab 8. April 2020!

Die aktuellen Abstandsregeln im Zuge der Corona-Pandemie führen kurzfristig zu einer Verlegung des Bornheimer Wochenmarkts vom Uhrtürmchen auf der Berger Straße hin zum Festplatz vor der Eissporthalle. Der Andrang gerade auch bei dem schönen Frühlingswetter am letzten Wochenende machte eine weitere Entzerrung der Marktstände leider unumgänglich. Die Marktzeiten sind am neuen Standort unverändert: mittwochs von 8 bis 18.30 Uhr, samstags von 8 bis 16.00 Uhr. Sobald die Rahmenbedingungen wieder einen normalen Betrieb auf der Berger Straße möglich machen, wird eine Rückkehr ans Uhrtürmchen erfolgen. Wir bitten alle Mitbürgerinnen und Mitbürger in diesen schwierigen Zeiten die lokalen Geschäfte und Stände in unseren Stadtteilen nach Möglichkeit zu unterstützen.